DIY · Familie

Stoffelefant

Wie ich im Post zur Spieluhr ja schon geschrieben habe, war ich eigentlich auf der Suche nach einem Schnittmuster oder einer Strickanleitung für einen Elefanten und habe dann bei birch fabrics auch eben dieses gefunden. Und da ich den Elefanten so süß fand, war auch schnell klar, dass ich auch ihn nähen würde. Somit habe ich mich am letzten Samstag daran gemacht nicht nur Stoff für den Wal sondern auch für diesen kleinen Begleiter zuzuschneiden und ihn dann auch gleich fertiggestellt.

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Ich finde ihn süß und hoffe unserem Nachwuchs wird er auch gefallen… Leider sieht man auf dem Bild den kleinen Schwanz nicht (den hab ich nämlich zuerst verkehrt herum eingenäht…).

DIY · Familie

Spieluhr

So ähnlich, wie bei dem Fischmobile, das ich an den letzten beiden Samstagen vorbereitet habe, habe ich mir auch in den Kopf gesetzt eine Spieluhr für unseren Neuankömmling zu „basteln“. Eigentlich war es nur die Folge dessen, dass ich die zu kaufenden Spieluhren entweder extrem kitschig (die meisten) oder, wenn das nicht der Fall war, zu teuer fand. Tja, was macht man da? Man schaut mal bei Pinterest, findet ein paar tolle Ideen, aber nicht die passende Anleitung.

Irgendwann fiel mir dann noch ein, dass es meine alte Spieluhr, ein süßer Marienkäfer, noch geben müßte. Leider ist aber der Zahn der Zeit nicht spurlos an ihr vorbei gegangen. Aber immerhin funktioniert die Musik noch einwandfrei. Also, wieder Suche nach einer Idee. Nun bin ich ja vor gut drei Wochen über die Anleitungen von birch fabrics gestolpert, weil ich eigentlich auf der Suche nach einem Elefanten war. Nach einigem Überlegen , erschien mir der Wal aber passender, da er im unteren Bereich einen anderen Stoff hat und ich mir dachte, dann kann ich an dieser Kante eine Art „Hotelverschluss“ erstellen, um die Spieluhr einzusetzen oder rausnehmen zu können.

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Irgendwann in den Überlegungen, kam mir dann noch der Gedanke, dass die Füllwatte, die ich bisher verwendet habe, aber durch diese Öffnung ja auch wieder herauskommen würde… Also, eine „Tasche“ für die Spieluhr einnähen. Und da stand ich dann vor meinem Problem: Wie mache ich denn nun sowas. Am Samstag nachmittag habe ich dann erstmal den Stoff zugeschnitten. Mehr hatte ich auch eigentlich nicht vor, aber dann habe ich zu nähen begonnen und es lief recht gut. Ich habe es mir relativ einfach gemacht: Ein passendes Stück Stoff gefaltet und an den Seiten zusammengenäht, dann die Kanten mit der Kante vom Unter- und Oberteil des Wals umschlossen und somit gleich die Teile gesäumt und dann an den Seiten so verbunden, dass die Öffnung zum Entnehmen der Spieluhr ausreicht. Nach dem Füllen, blieb sie dann sogar an Ort und Stelle.

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Ich finde, es ist ganz gut geworden. Vor allem, da ich ja wirklich keine große Schneiderin bin…

Allgemein

Mommy tights

In den letzten Wochen bin auf mehreren Mamablogs über die Mommy tights von Kunert gestoßen. Ich trage eigentlich sehr gerne Kleider und Röcke, wenn nur diese lästigen Strumpfhosen nicht wären. Im Winter trage ich dann auch eigentlich lieber Leggings und Stiefel, finde ich bequemer. Aber gut, generell finde ich Röcke und Kleider gerade im Moment ganz praktisch, da mir hier auch noch meine „normalen“ Sachen (z.B. Strickkleider und Jeansrock passen), daher habe ich mir vor ein paar Wochen ein Doppelpack Mamastrumpfhosen beim Klamottenschweden gekauft und auch direkt probiert. Leider haben diese an der Rückseite 2 Nähte, die mir am ersten Tag solche Schmerzen bereitet haben, dass ich erstmal etwas Pause brauchte. Beim zweiten Tragen war es dann nicht mehr so schlimm, aber irgendwie hat es mich doch abgeschreckt. Daher habe ich mich in der letzten Woche dazu durchgerungen das Geld für die Strumpfhose von Kunert in die Hand zu nehmen und diese in 80 DEN und schwarz gekauft. Am Samstag war dann der große Tag und zunächst war ich etwas überrascht als ich mir die Größentabelle angeschaut habe: Demnach hätte ich, bei meiner Größe und meinem derzeitigen Gewicht, die größte Größe kaufen sollen, ich hatte mich aber, da ich mit meiner eigentlichen Größe zwischen II und III lag, der Bequemlichkeit halber für die III entschieden.

Somit habe ich mich dann in die Strumphose gequetscht, was ja beim ersten Anziehen normal ist. Als ich Strumpfhose an hatte fühlte es sich im Höschenbereich der Beine aber nicht so bequem an, am Bauch war es eigentlich ok. Also zog ich die Strumpfhose wieder aus und habe mir die sogenannten Flottungen angesehen und zwei von ihnen mit dem beigelegten Kutter geöffnet. Und was soll ich sagen, es war deutlich besser, da die Flottungen eben auch bis in den Bereich der Beine reichen.

Das Tragen war und ist sehr angenehm. Allerdings kann ich nun sagen, dass mir die Strumpfhose fast ein wenig zu groß ist, denn ich habe eine gewisse Menge Stoff, die ich immer weiter nach oben ziehen kann bzw. wenn ich das nicht konsequent mache, habe ich Falten an den Knien. Da sollte Kunert sich vielleicht nochmal überlegen, ob die Tabelle nicht für Schwangere noch angepasst werden müßte… Ansonsten ist ein tolles Produkt und ich werde es hoffentlich noch häufiger tragen.

 

DIY

Fischparade Teil 1

Ich habe mir vor einiger Zeit in den Kopf gesetzt für unser neues Familienmitglied ein Mobile selber zu machen. Ich hatte auch bereits einige Ideen, aber in der Umsetzung, bzw. an den Mustervorlagen haperte es noch. Irgendwann habe ich mich dann entschlossen, ein Mobile mit Fischen zu basteln und diese aus buntem Filz herzustellen. Diesen habe ich kurz entschlossen im HEMA-Onlineshop (mit einigen anderen Dingen) bestellt. Leider hatte ich aber immer noch keine schöne Vorlage gefunden und somit lag der Filz nun schon einige Zeit herum. Vor zwei Wochen nun habe ich ein bißchen bei Pinterest gestöbert und bin dabei auf Birch Organic Fabric gestoßen und die tollen Vorlagen für Wal, Elefant und eben Fische.

Ich habe mir also direkt die Free Pattern heruntergeladen, mir die Nähmaschine meiner Mutter geliehen und am nächsten Tag begonnen den Stoff zuzuschneiden. Puh, 16 Teile pro Fisch mal 4 Fische. Da taten mir nachher die Hände ganz schön weh… Am letzten Samstag habe ich dann mit dem Nähen begonnen. Und es war wie schon vermutet: ständig riss der Faden oder der Unterfaden hat sich vertüdelt etc. Jedenfalls hatte ich zwischenzeitlich den Kaffee ganz schön auf. Aber gut, am Ende hatte ich wenigstens einen Fisch fertig.

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Gestern nun ging es weiter und ich wollte auch die restlichen drei Fische noch fertig bekommen. Irgendwann bin ich dann auf die Idee gekommen, die Nadel zu tauschen und auch die Spule für den Unterfaden zu wechseln – und siehe da, es funktionierte deutlich besser und die Fische waren recht schnell fertig.

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Nun brauche ich noch eine Halterung oder einen Ring und muß die Fischlis befestigen. Wenn das fertig ist, gibt es Teil 2. Bis dahin werde ich mich an Elefant und Wal versuchen. Ich habe mir da noch sowas in den Kopf gesetzt…. Mal schauen, ob das klappt.

DIY

Babydecke Mila

Da hatte ich doch einen so schönen Beitrag für „Auf den Nadeln September“ vorbereitet. Es fehlten nur noch Bilder. Tja, nur noch… und zack –  ist der September auch schon rum. Naja, jedenfalls hatte ich im September und auch schon im August die Babydecke Mila von Maschenfein auf meinen Nadeln und habe sie in der letzten Woche beendet und am Dienstag die Fäden vernäht. Und – auch wenn es nicht ganz problemlos war und ich im Nachhinein noch einen Fehler gefunden habe –  ich bin zufrieden.

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Gestrickt habe ich die Decke, wie in der Anleitung angegeben aus Baby-Cashmerino von Debbie Bliss in den Farben Denim, Rose Pink, Duck Egg und Light Blue. Weiß oder Natur waren mir zu hell und empfindlich und Marine leider nicht lieferbar. Aber ich finde die Kombination auch wirklich schön und universell. Ein leichtes Problem (wie oben schon angedeutet) hatte ich mit den Zunahmen: Ich hatte mir die Anleitung zwar genau durchgelesen, habe aber erst später verstanden, wie ich die Maschen aus den Querfäden richtig abstricke, so dass ich ein Lochmuster erhalten habe. Da mir das Prinzip erst beim zweiten Streifen klar wurde, habe ich erst einmal weitergestrickt und mich schließlich entschlossen, die mittleren drei Streifen ohne Lochmuster und die äußeren sechs eben mit zu stricken. So ist es halt noch etwas individueller;-)

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Auch wenn Marisa immer wieder auf die Wichtigkeit von Maschenproben hinweist, habe ich sie mir in diesem Fall gespart, das es bei der Decke auf einen oder zwei Zentimeter mehr oder weniger meiner Meinung nach nicht ankommt. Daher habe ich sie, wie in der Anleitung angegeben 4mm Nadeln, in meinem Fall mit den Symfonie-Nadelspitzen von KnitPro, gestrickt. Diese habe ich vor einiger Zeit als kleines Set gekauft und nun zum ersten Mal im Einsatz. Und ich finde sie echt gut. Ich stricke generell gerne mit Holznadeln, da sie wärmer sind als Metall und auch nicht so geräuschintensiv.

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Die Decke hat eine schöne Größe, wobei der Gatte meinte: „Ich dachte, die wäre für das Baby!?!“ Jedenfalls freue ich mich schon sehr darauf, wenn unser Muckelchen irgendwann darin eingewickelt wird oder darauf liegt;-).