Baby

4 Monate fraeuleinschroeder

Nun ist unser kleines Fräulein bereits 4 Monate alt. Wie schnell die Zeit vergeht… Dieser letzte Monat war wieder etwas durchwachsen. Zunächst ging es weiter wie im Vormonat auch, dann hatten wir den U4-Termin mit der zweiten Impfung. Diese hat das Fräulein zwar gut überstanden, aber plötzlich wurde sie in der Nacht wieder wach. Und in der nächsten, und in der übernächsten auch. Außerdem war sie tagsüber quengelig und anstrengend. Und anscheinend ist sie aus der Impfung direkt in den 19-Wochen-Schub gerutscht. Denn es ging ähnlich weiter. Sie hat zwar wieder durchgeschlafen, aber wurde immer früher wach. Inzwischen hat es sich wieder auf ca. 6:15 Uhr eingespielt.

Seit etwa 2 Wochen kann sie sich vom Rücken auf den Bauch drehen, aber nicht wieder zurück. Und das, zusammen mit einer gewissen Grundquengeligkeit, hat es im letzten Monat ziemlich anstrengend gemacht.

Inzwischen ist es wieder besser, aber ich hoffe, dass das Zurückdrehen ganz bald auch klappt. Ansonsten ist das Fräulein inzwischen 63 cm groß und wiegt über 6 kg.

Vor drei Wochen habe ich angefangen das Fräulein mittags hinzulegen und es klappt eigentlich ganz gut. Allerdings liegt sie meist schon um halb zwölf im Bett und schläft dann ca. eine halbe Stunde. Manchmal auch länger. Aber ich bin schon froh, dass wir wenigstens diese Zeit inzwischen schaffen. Und ich denke auch dass sich das noch weiter einspielen wird.

Advertisements
Baby

Tragen – ja oder nein

Generell habe ich mich immer als Mutter mit einem Kinderwagen gesehen. Gerne auch mit einem Designerteil. Mit Tragehilfen oder Tragetüchern konnte ich erstmal nicht so viel anfangen. Wenn man sich aber mit Elternblogs beschäftigt und das habe ich lange bevor ich schwanger war, dann kommt man an so Themen wie Stillen, Tragen und Familienbett nicht vorbei. Nun muß ich dazu sagen, dass ich mir ein Familienbett nie vorstellen konnte und dies somit nie zur Debatte stand, während ich den anderen beiden Punkten eher offen gegenüberstehe. Allerdings hätte ich gerne (länger) gestillt, sehe es aber eben auch nicht so dogmatisch, dass ich es auf Teufel komm raus umsetzen muss. Ich bin mit dem Gedanken daran gegangen: Wenn es klappt, dann klappt es, wenn nicht, dann eben nicht. Und ich kann wunderbar damit leben, dass mein Kind seine Flaschen bekommt und wächst und gedeiht und trotzdem die ganzen wichtigen Nähr- und Imunstoffe der ersten Tage bekommen hat.

Aber zurück zum Tragen. Auch hier habe ich mir gedacht, dass es bestimmt schön ist, sein Kind so nah am Herzen zu tragen und dass ich es auf jeden Fall ausprobieren werde. Ich habe mich also in der Schwangerschaft auf die Suche nach einer Tragehilfe gemacht, die mir zusagt. Generell war nun also die Entscheidung zwischen Trage und Tuch. Hier muss ich sagen, dass ich ein Tagebuch irgendwie ansprechender finde als „feste“ Tragehilfe. Warum kann ich gar nicht sagen, aber somit kam also nur ein Tuch infrage. Nun habe ich mich bei den Tüchern umgesehen und mußte feststellen, dass der Markt riesig ist, die Tücher allerdings zu einem großen Teil immer noch einen „Öko-Touch“ haben. Für mich kam nur ein dezentes Tuch infrage, und da ich vom Tragen noch nicht gänzlich überzeugt war, sollte es auch nicht so teuer sein.

Bei Instagram wurde ich schließlich auf Fastiquekids aufmerksam. Zu dem Zeitpunkt gab es die Tücher in drei verschiedenen Ausführungen, in schwarz, grau und schwarz-weiß-gestreift. Da mir der Preis angemessen erschien, habe ich mir ein Tuch in braumeliert bestellt. Es wurde sehr schnell geliefert und bereits kurz nach der Bestellung bekam ich per Email das Ebook mit der Wickelanleitung. Die „Trockenübung“ funktionierte einwandfrei und so wartete das Tuch auf unser Fräulein.

Als das Fräulein schließlich auf der Welt war, fehlte mir irgendwie die Situation, sie in das Tagebuch zu setzen. Nach etwa 3 oder 4 Wochen hatte sie relativ viel Bauchweh und eine andere Mutter gab mir die Empfehlung es mit dem Tagebuch zu versuchen. Der erste Versuch schlug gänzlich fehl. Das Fräulein war wie am Spieß am Brüllen und wehrte sich mit Händen und Füßen gegen das Tuch und die Nähe. So hatte ich es mir nicht vorgestellt. Den nächsten Tag verbrachte ich fast komplett auf dem Sofa mit einem weinenden und schlafenden Baby auf mir. Irgendwann hatte ich genug und holte das Tragetuch wieder hervor. Innerhalb kürzester Zeit hatte ich es mir umgebunden und das Fräulein dort drinnen platziert. So hatte ich wenigstens die Hände frei und konnte auch noch ein bißchen was anderes machen. Das Fräulein hat das Tuch in diesem Moment gut akzeptiert. Allerdings bin ich wirklich eine Kinderwagen-Mama. Wenn ich mit dem Auto unterwegs bin, baue ich schnell den Wagen auf und sie wandert vom Maxi Cosi in die Babywanne und los geht’s. Und zum Spazierengehen finde ich den Kinderwagen auch praktischer. Bliebe also Zuhause. Aber hier ist es so, dass unser Fräulein auch gerne mal ein wenig alleine liegt bzw. lag und ich somit auch hier nicht unbedingt die Notwendigkeit sah, sie in ein Tragetuch zu packen.

Vor einigen Wochen war das Fräulein dann mal wieder etwas unruhig, hatte Bauchweh und wollte sich nicht ablegen lassen. Irgendwann kam mir dann das Tragetuch wieder in den Sinn. Ich band es mir also um, setzte die Kleine rein und wollte gerade essen… Keine Chance. Das Fräulein wollte raus. Nachdem mir eine Freundin noch einmal davon vorgeschwärmt hatte und ich es bei ihr auch gesehen hatte, habe ich es noch einmal mit einer anderen Wickeltechnik versucht, am Anfang wurde das Ganze mit Interesse betrachtet, aber nach wenigen Minuten wurde sich gewehrt und gebrüllt.

Somit kann ich für uns (leider) sagen: Tragen kommt bei uns nicht infrage. Obwohl ich die wenigen Momente wirklich genossen habe. Aber mein Baby ist anscheinend kein Trage-, sondern eine Liege- oder Schiebebaby.

Trotzdem kann ich das Tuch von fastique wirklich empfehlen. Es ist sehr angenehm zu tragen. Die Anleitung ist wirklich einfach umzusetzen, der Kontakt sehr nett und ich hätte gerne auch noch das Tuch mit den Ankern gekauft, aber das lohnt sich ja nun nicht…