Baby

5 Monate fraeuleinschroeder

Da ist das Fräulein schon 5 Monate alt. Wahnsinn!!! Wie schnell die Zeit vergeht und wie schnell auch dieser Monat vergangen ist. Auf den Bauch dreht sie sich immer noch sehr fleißig, aber zurück immer noch nicht. Ein paar mal hat es bereits geklappt, aber das war dann immer Zufall und nicht gewollt. Aber wir geben die Hoffnung nicht auf… Leider hat das Drehen dazu geführt, dass wir ein paar extrem unruhige Nächte hatten, weil das Fräulein sich im Schlaf auf den Bauch gedreht hat, dann irgendwann wach wurde, merkte „ich liege auf dem Bauch“ und anfing zu weinen. Als wir in einer Nacht sieben oder achtmal aufstehen mußten, um sie wieder zurückzudrehen, mußte eine Lösung her. Nach verschiedenen Versuchen liegt nun ein zusammengeklapptes Stillkissen neben dem Fräulein und hindert sie daran sich von der Seite auf den Bauch zu drehen. Seitdem sind sowohl sie als auch wir deutlich erholter…

Zwischenzeitlich hatte ich schon die Vermutung, wir würden in den 26-Wochen-Schub kommen, aber anscheinend hat der Schlafmangel und das nicht drehen können einfach zu schlechter Laune geführt.

Seit neustem macht sie immer mmmm- oder bbbbb-Laute. Außerdem hat sie eine zeitlang viel Kreischgeräusche gemacht, scheint also ihre Stimme entdeckt zu haben.

Dann haben wir vor zwei Wochen mit der Beikost begonnen und es klappt ziemlich gut. Inzwischen ißt das Fräulein Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei. Nur beim Obst zum Nachtisch verzieht sie immer das Gesicht. Begonnen haben wir mit einfachen Möhren/Karotten/Wurzeln und nach einer Woche, als unser Fräulein schon eine ordentliche Portion verdrückt hat, habe ich Kartoffeln hinzugefügt. Nach zwei Tagen Öl und letzte Woche schließlich etwas Fleisch. Außerdem habe ich mit den Kartoffeln auch begonnen die Gemüse zu variieren. Inzwischen gab es Kohlrabi, Pastinaken, Zucchini und Erbsen. Bisher hat sie alles mit Appetit gegessen und auch alles gut vertragen. In den nächsten Tagen werden wir dann noch den Abendbrei einführen. Das wird wieder spannend…

Den Mittagsschlaf macht sie nun jeden Tag. Meistens lege ich sie gegen elf Uhr hin, da sie dann echt müde ist, und dann schläft sie meist etwas eindreiviertel bis zwei Stunden, wir hatten allerdings auch schonmal drei Stunden. Und Mittagessen gibt es dann danach.

Baby

4 Monate fraeuleinschroeder

Nun ist unser kleines Fräulein bereits 4 Monate alt. Wie schnell die Zeit vergeht… Dieser letzte Monat war wieder etwas durchwachsen. Zunächst ging es weiter wie im Vormonat auch, dann hatten wir den U4-Termin mit der zweiten Impfung. Diese hat das Fräulein zwar gut überstanden, aber plötzlich wurde sie in der Nacht wieder wach. Und in der nächsten, und in der übernächsten auch. Außerdem war sie tagsüber quengelig und anstrengend. Und anscheinend ist sie aus der Impfung direkt in den 19-Wochen-Schub gerutscht. Denn es ging ähnlich weiter. Sie hat zwar wieder durchgeschlafen, aber wurde immer früher wach. Inzwischen hat es sich wieder auf ca. 6:15 Uhr eingespielt.

Seit etwa 2 Wochen kann sie sich vom Rücken auf den Bauch drehen, aber nicht wieder zurück. Und das, zusammen mit einer gewissen Grundquengeligkeit, hat es im letzten Monat ziemlich anstrengend gemacht.

Inzwischen ist es wieder besser, aber ich hoffe, dass das Zurückdrehen ganz bald auch klappt. Ansonsten ist das Fräulein inzwischen 63 cm groß und wiegt über 6 kg.

Vor drei Wochen habe ich angefangen das Fräulein mittags hinzulegen und es klappt eigentlich ganz gut. Allerdings liegt sie meist schon um halb zwölf im Bett und schläft dann ca. eine halbe Stunde. Manchmal auch länger. Aber ich bin schon froh, dass wir wenigstens diese Zeit inzwischen schaffen. Und ich denke auch dass sich das noch weiter einspielen wird.

Familie

2 Monate fraeuleinschroeder

Nachdem die Schwangerschaftshormone abgebaut und die andauernde Müdigkeit ein wenig verflogen ist, ist mir klar geworden, dass, ich frauschroeder bin unser Mäuslein ja das fraeuleinschroeder ist. Daher werde ich sie ab jetzt als Fräulein bezeichnen.

Und das Fräulein ist nun bereits 2 Monate alt. Es waren spannende, aufregende und vor allem sehr kurze 2 Monate. Ich kann es immer noch nicht wirklich glauben, dass ich nun Mama dieses kleinen süßen Wesens bin. Wie sich herausgestellt hat, hat das Fräulein in der ersten Woche Zuhause wirklich zu wenig zu essen bekommen. Bedingt durch eine Brustwarzenentzündung, die ich mir bereits im Krankenhaus geholt hatte, konnte ich auf der einen Seite nur noch mit Stillhütchen stillen. Und das fand das Fräulein nach ein paar Tagen so doof, dass sie nicht mehr aus dieser Brust trinken wollte. Ich habe dann kurzen Prozess gemacht und ihr die Flasche gegeben. Genau zu diesem Zeitpunkt rief unsere Hebamme an und als sie hörte, dass wir am Flasche füttern wären, meinte sie, sie käme direkt vorbei. Sie meinte dann das Fräulein sollte nun etwa 100-120 ml pro Mahlzeit trinken – sie kam aber per Flasche bei uns auf ca. 70 ml. Beim Wiegen zeigte sich, dass sie in den letzten 3 Tagen nicht zugenommen hatte. Wir haben sie dann noch einmal angelegt, ihr noch ein kleines Fläschchen gemacht und ich habe abgepumpt, wovon sie auch noch getrunken hat. Und in Summe kamen wir so dann auch auf die nötige Menge. Daraus ergab sich, dass wir ab diesem Zeitpunkt einige Mahlzeiten durch Pre-Nahrung ersetzten und ich zusätzlich abgepumpt habe und sie die abgepumpte Milch zu den anderen Mahlzeiten bekam. Dabei stellte sich aber sehr schnell heraus, dass meine Milchmenge rapide abnahm und somit haben wir nach ca. 3 Wochen, das Fräulein komplett auf künstliche Nahrung umgestellt.

Leider gab es dadurch zunächst noch Schwierigkeiten mit dem Bäuchlein, da sich dieses ja nun auf die andere Nahrung einstellen mußte. Somit kann ich sagen, dass der erste Monat nicht ganz einfach war. Dann sind wir gleich weiter in den ersten Wachstumsschub gerutscht. Es ist schon komisch nicht zu wissen, warum das Kind plötzlich völlig anders und neben der Spur ist, um dann am nächsten oder übernächsten Tag festzustellen, dass es anders reagiert.

Irgendwie liefen die Tage dann weiter. Der Papa mußte wieder arbeiten und wir uns erst einmal eingrooven. Besonders die Nächte machten mir noch arg zu schaffen. Das Fräulein hat sich nach ca. 4 Wochen gegen acht Uhr abends (auch mal um sieben oder halb neun) ins Bett legen lassen, wurde dann aber zwischen elf und zwölf wach um zu trinken. Und dann das nächste mal zwischen zwei und drei. Das waren sehr harte Tage, aber zum Glück gingen sie vorbei und irgendwann kam sie gegen eins bis zwei und dann wieder gegen 5/6 Uhr. Und seit letzter Woche schläft sie wirklich durch: von acht bis mindestens fünf. Zweimal mußte ich mit dem Schnuller nachhelfen, aber auch das hat funktioniert. Und damit sind meine Tage auch deutlich besser. Allerdings ist sie dadurch natürlich auch tagsüber deutlich länger wach, möchte beschäftigt werden oder trinken. Ich merke deutlich, dass sie sich die fehlende Mahlzeit vormittags und am späten Nachmittag nach- bzw. vorholt. Aber so lange sie so gut schläft ist das natürlich vollkommen in Ordnung.

Inzwischen hatte sie auch schon den nächsten Wachstumsschub und lächelt und lacht ziemlich viel. Insgesamt habe ich das Gefühl inzwischen deutlich mehr mit ihr anfangen zu können. Und irgendwann schaffe ich auch wieder meinen Haushalt…

Familie

14 Tage Mäuslein 

Nun ist unser Mäuslein bereits 14 Tage alt. Einen Geburtsbericht werde ich noch verfassen. Aber in diesen 14 Tagen haben wir einiges erlebt, obwohl sie gefühlt wahnsinnig schnell vergangen sind. Zunächst war das Mäuslein nach der Geburt auf der Neonatologie, da sie kurzzeitig beatmet werden musste und dann noch weiter überwacht werden sollte. Somit konnten wir nicht sofort Zeit mit ihr verbringen bzw. war das sehr einschränkt. Am Sonntag hieß es dann, sie hätte erhöhte Entzündungswerte und bräuchte daher Antibiotika. Somit war auch klar, dass sie bzw. wir noch ein paar Tag bleiben müssten. Leider war die Informationspolitik in dieser Beziehung sehr schlecht und uns konnte keiner genau sagen, wie lange es dauern würde. Nur dass sie das Antibiotikum sieben Tage brauchen würde.

Nach drei Tagen wurde das Mäuslein dann auf die Kleinkinderstation verlegt und ich konnte als „Begleitmutti“ dort bleiben. Somit waren wir immerhin zusammen, aber das Mäuslein war noch an einen Monitor angeschlossen und kuscheln war durch die Kabel nur bedingt möglich.

Dazu kam, dass sich auf unserem Zimmer noch eine junge Mutter befand, deren Sohn auf der Neonatologie betreut wurde, da er schwere Entzugserscheinungen hatte und sie nicht in der Lage war, sich um ihn zu kümmern. Außerdem hatte sie auch nicht viel von Rücksichtnahme o.ä. gehört. Nach drei Tagen, die auch noch in die Baby-Blues-Zeit fielen, habe ich mich beschwert und hatte dann das Zimmer für eine Nacht für mich alleine und nachher noch eine Nacht mit einer Mutter und Kind, mit der ich mir bereits das Zimmer auf der Wöchnerinnenstation geteilt hatte. Das war dann ganz nett.
Und am letzten Sonntag durften wir dann endlich nach Hause. Und natürlich war für das Mäuslein alles neu und ist es auch heute noch. Das merkt man immer mal wieder. Tagsüber ist sie ein wirklich pflegeleichtes Kind, das viel schläft, sich auch ruhig ablegen läßt, seine Umgebung betrachtet usw. Aber abends bzw. nachts wird es anders. Wir haben am ersten Abend versucht sie gegen acht, nachdem sie gefüttert war, in ihr Bett zu legen, aber das wollte sie nicht. Somit blieb sie noch einige Zeit bei uns und mein Mann hat sich nachher mit ihr in ihr Zimmer gesetzt und um zwölf ist sie dann endlich eingeschlafen. Am zweiten Abend lief es besser, dafür war sie in der Nacht aktiv. Und so ging es weiter bis zum Höhepunkt gestern. Sie war um fünf wach, ich habe gestillt und sie war irgendwann satt. Alles gut soweit. Nach einiger Zeit wollte sie wieder trinken, also habe ich sie wieder angelegt, bis sie eingenickt ist. Und das hätte ich wohl ewig so fortsetzen können. Wir haben dann zwischendurch noch abgepumpte Muttermilch und verdünnte Pre-Milch gefüttert. Ich weiß nicht, wieviel das Kind getrunken hat und wieviel geschrien, bis es um zehn Uhr endlich schlief. 

In der Nacht ging es dann weiter. Um halb zwei war sie wieder wach, ich habe eine Brust gefüttert, sie ist eingeschlafen und ich habe sie hingelegt. Hat aber nicht lange gedauert. Nach kurzer Zeit habe ich dann die andrer Seite auch noch gefüttert. Dann war das Mäuslein hellwach und ich bereits wieder anderthalb Stunden auf. Wir haben sie dann zu uns geholt und dort hat sie dann auch bis halb acht geschlafen. Und danach wollte sie wieder dauernd trinken. Ich habe also das Gefühl, sie wird im Moment nicht richtig satt. Ich hoffe, das gibt sich bald und wir haben etwas ruhigere Abende und Nächte.