DIY

Auf den Nadeln August

In diesem Monat sind meine Nadeln durch einen Teststrick für Stichfest belegt. Diesmal ist es ein Pullover für das Fräulein, der Sainte-Chapelle. Das Muster hat mich gleich interessiert und es macht wirklich was her. Auch wenn es erst kompliziert wirkt, hat man es nach wenigen Runden drin und kann es „runterstricken“.

Ich habe allerdings dreimal angefangen… Beim ersten Versuch war ich mir nicht sicher, ob mein Wollrest in der Grundfarbe reichen würde und fand die Kombination der Wolle farblich auch nicht perfekt. Zufällig lief mir dann eine andere Wolle in dem hellen grau über den Weg. Somit habe ich geribbelt und neu angefangen. Leider hatte ich hier dann einen Fehler, den ich nicht wieder beheben konnte. Somit habe ich wieder geribbelt. Aber aller guten Dinge sind ja bekanntlich drei und jetzt habe ich auch schon einen Großteil geschafft.

Da der Teststrick bis Anfang September fertig sein soll, muss ich mich jetzt ranhalten, damit der Pulli rechtzeitig fertig wird. Aus diesem Grund liegt auch mein Sommerschal von Meine fabelhafte Welt ohne Zuwachs immer noch auf den Nadeln und das wird auch wohl noch einige Zeit so bleiben. Denn ich habe noch so einige Projekte geplant, die teilweise auch eine „Deadline“ haben. So habe ich, wie schon im letzten Monat geschrieben, die Babykofte von Stichfest noch auf den Nadeln, die sollte bis Oktober/November schon fertig sein. Dann gibt es Zuwachs im Freundeskreis, für den ich eine Babydecke stricken möchte. Die Wolle ist bereits da, aber die Zeit fehlt. Jedenfalls sollte die Decke bis Weihnachten fertig sein. Und dann hab ich noch Wolle für eine weitere Kofte für mich hier liegen und wollte mich mal an Spültüchern versuchen und schauen, ob mir gestrickte Spültücher zusagen. Es gibt also viele Projekte, aber wie meistens zu wenig Zeit…

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Baby · DIY

Pairfect Bonnet von Stichfest – Teststrick

Anfang Juni kam von Sophia von Stichfest der Aufruf zum Teststrick des Pairfect Bonnet. Da ich ja gerade viel und gerne für das Fräulein stricke und alle Mützen mag, die sicher über die Ohren gehen, habe ich gleich laut hier gerufen und die Maschen angeschlagen. Die Anleitung gab es in zwei verschiedenen Größen, ich habe mich für die kleinere, 3-6 Monate entschieden. Da ich eher fest stricke habe ich mich für eine halbe Nadelstärke größer entschieden und auch die Maschenprobe passte mit dieser Nadelstärke (fast). 

Die Anleitung ist wirklich schön und einfach und es ergibt sich durch den Farbverlauf der Wolle ein schönes Muster. Durch die Abnahmen ergibt sich schließlich praktisch alleine die „Haubenform“. Da fast nur glatt rechts gestrickt wird, ist die Anleitung auf jeden Fall anfängergeeignet.

Pairfect Bonnet   

Im Ergebnis ist meine Pairfect Bonnet leider etwas groß geworden, aber dafür war es ja eben ein Teststrick. Außerdem braucht man im Moment ja eher selten eine Mütze und ich bin ziemlich sicher, dass sie dem Fräulein im Herbst passen wird.

Baby · DIY

Stricken für Jungs und Mädels 

Im letzten Jahr wurde mir das Buch „Stricken für Jungs und Mädels“ von Julie Jaeken aus dem Südwest Verlag vom Bloggerportal von Random House als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.  Das Buch hat auf 128 Seiten Anleitungen für etwa 30 verschiedene Pullover und Jacken, dazu mehrere Decken, Mützen, Schals und Handschuhe. Die Anleitungen sind in den Größen für Babys und Kinder bis 12 Jahren. Im vorderen Teil gibt es dazu auch eine Größentabelle, die ich allerdings nicht ganz geglückt finde, da jeweils der Brustumfang, die Rückenlänge und die Länge der Arminnenseite, aber keine Körperlänge als Anhaltspunkt angegeben ist. 

Schön finde ich, dass im ersten Teil für Anfänger die wichtigsten Schritte und auch einige Muster erklärt werden. Mir hat es zum Beispiel dabei geholfen, die einzelnen Teile richtig zu spannen. 

Auch wenn mir direkt bei der ersten Ansicht einige schöne Modelle ins Auge sprangen, habe ich es erst jetzt geschafft, einen Pullover für das Fräulein fertigzustellen. Ich habe mich für das Modell Frieda entschieden und dieses aus Cotton DK in Midnight Blue und Vanilla Cream von Paintbox Yarns gestrickt. Zunächst flutschte es auch von der Nadel, aber irgendwann blieb es doch länger als gewollt liegen.

Ich finde es ist ein schönes Modell allerdings war die Ausarbeitung deutlich aufwendiger als erwartet. Es waren viele Fäden zu vernähen und einige Nähte zu schließen. Besonders die Raglannähte und anschließend die Ärmelnähte bereiteten mir einiges Kopfzerbrechen. Ich bin absolut kein Freund der Ausarbeitung und werde nach meinen letzten Erfahrungen wohl die nächsten Pullover/Jacken in Runden arbeiten. Ich hoffe, ich kann Anleitungen aus dem Buch entsprechend abwandeln, ansonsten kann es mir als Inspiration dienen.

Abschließend finde ich, dass das Buch viele tolle, einfache Modelle hat und auch für Anfänger gut geeignet ist. Vielleicht wage ich mich zum Winter noch an eine Strickjacke….

DIY

Babydecke Mila

Da hatte ich doch einen so schönen Beitrag für „Auf den Nadeln September“ vorbereitet. Es fehlten nur noch Bilder. Tja, nur noch… und zack –  ist der September auch schon rum. Naja, jedenfalls hatte ich im September und auch schon im August die Babydecke Mila von Maschenfein auf meinen Nadeln und habe sie in der letzten Woche beendet und am Dienstag die Fäden vernäht. Und – auch wenn es nicht ganz problemlos war und ich im Nachhinein noch einen Fehler gefunden habe –  ich bin zufrieden.

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Gestrickt habe ich die Decke, wie in der Anleitung angegeben aus Baby-Cashmerino von Debbie Bliss in den Farben Denim, Rose Pink, Duck Egg und Light Blue. Weiß oder Natur waren mir zu hell und empfindlich und Marine leider nicht lieferbar. Aber ich finde die Kombination auch wirklich schön und universell. Ein leichtes Problem (wie oben schon angedeutet) hatte ich mit den Zunahmen: Ich hatte mir die Anleitung zwar genau durchgelesen, habe aber erst später verstanden, wie ich die Maschen aus den Querfäden richtig abstricke, so dass ich ein Lochmuster erhalten habe. Da mir das Prinzip erst beim zweiten Streifen klar wurde, habe ich erst einmal weitergestrickt und mich schließlich entschlossen, die mittleren drei Streifen ohne Lochmuster und die äußeren sechs eben mit zu stricken. So ist es halt noch etwas individueller;-)

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Auch wenn Marisa immer wieder auf die Wichtigkeit von Maschenproben hinweist, habe ich sie mir in diesem Fall gespart, das es bei der Decke auf einen oder zwei Zentimeter mehr oder weniger meiner Meinung nach nicht ankommt. Daher habe ich sie, wie in der Anleitung angegeben 4mm Nadeln, in meinem Fall mit den Symfonie-Nadelspitzen von KnitPro, gestrickt. Diese habe ich vor einiger Zeit als kleines Set gekauft und nun zum ersten Mal im Einsatz. Und ich finde sie echt gut. Ich stricke generell gerne mit Holznadeln, da sie wärmer sind als Metall und auch nicht so geräuschintensiv.

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Die Decke hat eine schöne Größe, wobei der Gatte meinte: „Ich dachte, die wäre für das Baby!?!“ Jedenfalls freue ich mich schon sehr darauf, wenn unser Muckelchen irgendwann darin eingewickelt wird oder darauf liegt;-).